Region Matyó

Sie leben im Komitat Borsod, in Mezõkövesd und Szentistván. Hier wurden die reicherziertesten und buntesten Trachten getragen. Sie verdienten sich ihr Brot als Tagelöhner auf weit entfernten Gütern. Trotzdem das Überleben zwischen den beiden Weltkriegen sehr schwei war, haben sie sehr auf ihre Kleidung geachtet.
Im Gegensatz zu den kurzen Röcken ihrer Zeit, reichten ihre Röcke fast bis zur Erde.
Die besondere Glockenform erhielt er durch die weite Rüsche, die am Saum des Unterrockes angenäht war.
Die bunten Sommerhemden wurden "Fellökõ" genannt. Die langärmeligen Winterhemden hiessen "Litya".
Auf ihren Köpfen trugen sie geschraubte, zeltförmige, bartige Tücher. Die Braut hatte einen hohen und breiten Kranz auf dem Kopf.
Zu der Bekleidung der Manner gehörte unter anderem eir oft fast 2 m breites Hemd, eine reich bestickte Schürze, der hohe "Bárci"-Hut, welcher von kleinwüchsigen Mannern in Mode gebracht wurde.


"Matyó" Frau mit Tuch Bursche in Schürze, Mezõkövesd


Weisse Braut im Schultertuch, Mezõkövesd und Braut aus Szentistván


"Matyó" alt Frau, Mezõkövesd